Heimat: Forschen nach der eigenen Kultur

In den vergangenen Monaten haben die Kinder der Grundschule Rodeneck zusammen mit vielen Experten den Begriff Heimat erforscht - und haben dabei das Prinzip des ästhetischen Forschens angewendet: Entdecken, erforschen, genau hinsehen und dann gestalterisch tätig werden. Dabei entstand ein großflächiges Kunstwerk - und noch sehr viel mehr...

DSC08892-Verbessert-RR

Ausgehend vom Dorf, den Häuserformen, den Denkmälern und auch dem Essen als Teil der hiesigen Tradition entstand ein großflächiges Kunstwerk „zum Weitergestalten“. Für die Umsetzung wurden Teller mitgebracht, Häuser- und Dachformen kartografisch aufgenommen und künstlerisch auf die Wände der Schulmensa übertragen, dann mir Scherben ausgestaltet. Es entstanden Tellergeschichten, kreatives Geschirr, Setzkästen mit Heimat-Versatzstücken, Forschertagebücher und ein Kunstwerk, das in den kommenden Jahren wächst. Mitgearbeitet haben viele Experten – die Lehrpersonen, die Künstlerin Karolina Gacke, die für das Konzept verantwortlich zeichnet, der Südtiroler Künstlerbund als Partner unserer Schule im Netzwerk „Kulturforscher“  und der Südtiroler Heimatpflegeverband. Mit dem Projekt sind wir übrigens für den Kulturforscherpreis 2025 der Arbeitsstelle Kubis der Philipps-Universität Marburg und der PwC-Stiftung nominiert!