Vernissage: Unsere Mensa ist ein Kunstwerk!

Der Andrang war groß und wir haben uns sehr darüber gefreut! Etwa 300 Interessierte nahmen an der Vernissage der Ausstellung Heimat in der Grundschule Rodeneck teil. Zwei Jahre lang haben die Rodenecker GrundschülerInnen darauf hingearbeitet, begleitet von der Künstlerin Karolina Gacke. Die Spannung war groß, doch schließlich hat alles wie am Schnürchen geklappt...

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Zunächst mussten die Gäste abgeholt werden. Dazu standen die SchülerInnen der Grundschule Rodeneck im blau-grünen Dress bereits am Parkplatz bereit, mit Erkennungskärtchen mit dem jeweiligen Namen des Ehrengastes, und holten Landesrat Achammer, die Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner, den Direktor der PA Hansjörg Unterfrauner, Inspektor Christian Alber, Lisa Trockner vom Künstlerbund, die Künstlerin Karolina Gacke und ihren Partner Benno Röggla, Claudia Plaikner, die Präsidentin den Südtiroler Heimatpflegeverbandes, Rachel Altmann von der Forschungsstelle Kubis der Universität Marburg, Bürgermeister Helmuth Achmüller, den Künstler Peter Senoner, den Direktor der Raika Eisacktal Christoph Mair persönlich ab und führten sie zu ihren Plätzen im Pavillon am Dorfplatz. Begrüßung und Moderation übernahmen die ganz Mutigen. All jene, die mitgeholfen haben, das Projekt zu realisieren, wurden mit guter Musik, lustigen Sprüchen und selbst kreierten Schüsseln belohnt. Dann eröffneten die SchülerInnen die Ausstellung und geleiteten die vielen Gäste in die Mensa, vorbei an Staffleien mit den Schablonen für das großflächige Kunstwerk, das sie in der Mensa geschaffen haben. Dort waren übrigens die Tische gedeckt – aber nicht mit Geschirr und Essen, sondern mit den Kunstwerken, die von den jeweiligen SchöpferInnen persönlich erklärt wurden. An den Mensawänden prangen nun Häuser und Gebäude aus Rodeneck, ausgelegt mit Scherben von Tellern, die den SchülerInnen etwas bedeutet haben. Das Kunstwerk kann in den kommenden Jahren weiterwachsen – mit jeder Schülergeneration wird das Werk „Heimat“ anders und neu. Dazu gab es Tellergeschichten, Forschertagebücher, neues Tongeschirr aus dem Schulbrennofen, Setzkästen mit Heimat-Versatzstücken und im speziell eingerichteten Vernissagen-Kino die Doku „Karamela wird Kulturforscherin“, in der die SchülerInnen Protagonisten sind. Wir sind stolz, dass dieses Projekt unter den drei Finalisten des Kultur.Forscher!-Preises 2025 gelandet ist – unsere beiden Konkurrenzschulen haben als Partner übrigens den Kunstpalast Düsseldorf und die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig. Ein ganz großes Danke an Karolina Gacke, die unsere Schüler ein ganzes Jahr lang begleitet hat und die dafür gesorgt hat, dass alle Ehrengäste sich ebenfalls künstlerisch in unserem Kunstwerk verewigt haben.

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